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Modellbaustudio Wilke GbR
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Die Geschichte der Modellbahn - Vom Tröpfler zur digitalen Modelleisenbahn

 

Als Beginn der Modelleisenbahn-Geschichte kann das Jahr 1784 angesehen werden. Der englische Ingenieur William Murdock baute in diesem Jahr ein Versuchsmodell eines gleislosen Dampfwagens. Ein wesentlicher Unterschied zur Spielzeugeisenbahn ist sicher der Antrieb, wie der Versuch, die technische Seite der Modelle dem Vorbild anzunähern.

Inhalt:
  • ab 50er
  • Hersteller der 50er
  • Bücher zur Geschichte
  • 30er bis 50er
  • Die Eisenbahn und ihre Modelle in Kriegszeiten
  • Beginn bis 30er
  • Hersteller vom Beginn biszu den 30er
  • Mehr zur Geschichte der Modellbahn
  • Quellen

ab 50er

In der Folgezeit kamen Modellbahnen in verschiedenen Größen (=Spurweiten ) auf den Markt. Es wurden immer kleinere Maßstäbe auf den Markt gebracht. Der Spur III (75 mm) , Spur II (54 mm) und Spur I (45 mm) folgt mit Spur 0 (35 mm) schließlich Spur 00 mit 16,5 mm. Letztere erhielt in den fünfziger Jahren die Bezeichnung H0 (Halb Null) . Die erste Modellbahn mit dem neuen Standard 00 und 16,5 mm Spurweite wurde von der Firma Bing 1922 als "Bing Table Railway" für den englischen Markt hergestellt. Schnell eroberten die H0- oder auch "Tischbahnen", die ab 1924 auch in Deutschland verkauft und von immer mehr Herstellern angeboten wurden, die Herzen der Modellbahner und den Markt. Bis heute hält H0 (1:87) die größten Marktanteile, da dieser Maßstab ein guter Kompromiss zwischen detailgetreuen Anlagenbau und Platzanspruch darstellt. Durch moderne Fertigungstechniken stehen mittlerweile die kleineren Maßstäbe aber kaum in der Detailtreue nach. So gab es im Laufe der Zeit zahllose erfolgreiche und weniger erfolgreiche Entwicklungen. Neue Spurweiten wie TT (1:120) , N (1:160) und Z (1:220) eroberten Marktanteile. Der neueste Trend setzte mit der digitalen Antriebstechnik ein, mit dem sich duzende Züge vom PC oder gar per Handy steuern lassen. Der frühere Kabelsalat, elektromagnetisch gesteuerte Signale und Weichen gehören für viele Modellbahner mittlerweile der Vergangenheit an. Lange Zeit bestanden Modellbahnanlagen nur aus dem Schienenkreis mit Bahnhof, Güter- und Lokschuppen. Eine Tunneldurchfahrt war die einzige Abwechslung, wenn der kleine Zug unentwegt im Kreis fuhr. Die Liebhaber moderner Modellbahnen gestalten dagegen perfekte Eisenbahnlandschaften, wobei der realitätsnahe Fahrbetrieb digital gesteuert wird.

Hersteller der 50er

Wichtige Herstller die ihre Entstehung in den 50er Jahren fanden:

Herpa, Rietze, Busch

Bücher zur Geschichte

 

 

Modellbahn im Wirtschaftswunderland

 

 

Bildatlas des DDR-Straßenverkehrs

30er bis 50er

Ende des 19. Jahrhunderts begann die Blütezeit der Blechspielzeughersteller. Durch die Industrialisierung wurde mit Maschineneinsatz und vereinfachten Fertigungsmethoden Blechspielzeug massenhaft und billig produziert. Die Geburtsstunde und der Durchbruch der heutigen Modelleisenbahn schlug auf der Leipziger Messe 1891, als die Firma Märklin ein Schienensystem vorstellte. Die System-Eisenbahn war geboren. Ein Jahr später gab sie die Grundlage für die bis heute gültige Normierung der Spurweiten, der sich die anderen Hersteller anschlossen. Durch verschiedene Gleisstücke, Weichen und Kreuzungen konnte eine Anlage nach Belieben aufgebaut werden. Das Know-how erlangte Märklin übrigens durch die Übernahme der Entwicklungen der Firma Lutz. Die Göppinger Firma führte wohl auch 1897 als erste elektrischen Strom zum Antrieb der Modelle ein. Dies ist jedoch umstritten, gab es doch 1882 die Illustrierte Zeitung für Blechwarenindustrie, die berichtete, dass die Firma Ernst Planck wieder verschiedene, sehr hübsche Neuheiten herausgebracht hat, von denen wir nur die elektrische Eisenbahn erwähnen.Neben Märklin beherrschten vor allem Nürnberger Hersteller den deutschen Markt. 1895 waren über 50 Firmen registriert, darunter Carette, Doll, Hess, Bub, Tipp & Co., Arnold, Distler, Issmayer, Kraus-Fandor, Planck, Schoenner und Bing. Die gleichzeitige Einführung der Chromolithographie zur Farbgebung der Modelle mit größter Feinheit, begründete den großen Erfolg der deutschen Modellbahn-Hersteller. Schon damals reagierte man schnell auf technische Neuerungen und Erfindungen. Kurz nach der Einführung neuer Modelle gab es sie schon als Blechspielzeug Miniatur. Das Spielzeug war Abbild der technischen und geschichtlichen Entwicklung. Durch das Schienensystem wurden die Bodenläufer schnell von Schienenzügen verdrängt und die Anlagengestaltung mit Waggons, Bahnhöfen, Signalen, etc. gewann immer mehr an Bedeutung. Seit den 1920er Jahren war die elektrische Modellbahn Jahrzehnte lang der Wunschtraum vieler Jungen. Der entgültige Durchbruch gelang ihr im Jahre 1927, als die hohe Fahrspannung durch Niederspannungsbetrieb ersetzt wurde und die bis dahin vorherrschenden Antriebsarten ersetzte. Heute gibt es eine vielfältige Sammlerszene, die den größten Reiz in historischen Stücken sieht.

Die Eisenbahn und ihre Modelle in Kriegszeiten

Die ersten Pläne für ein Eisenbahnsystem basierten auf rein privat-ökonomischen Überlegungen. Die Eisenbahnstrecken wurden deshalb von privaten Interessenten nach behördlich erteilten Konzessionen gebaut. Bereits ab 1840 wurde der Eisenbahnbau als Infrastrukturmaßnahme sowohl aus staatlicher als auch aus militärischer Sicht interessant. Die politischen Entscheider standen dabei in dem Konflikt, dass die Eisenbahn einerseits die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes förderte, aber gleichzeitig durch niedrige Preise (in der III. und IV. Klasse) breiten Bevölkerungsschichten das bisher unmögliche Reisen ermöglichte. Die Investoren argumentierten gegen die deshalb zögerliche Konzessionsvergabe durch die Behörden mit dem strategischen Vorteilen der militärischen Nutzung der Eisenbahn. Bereits ab Mitte der 40er Jahre wurden erste überregionale Eisenbahnverbindungen aus militärisch-politischen Überlegungen gebaut. Der Ausbau der Eisenbahnstrecken erfolgte seitdem verstärkt unter der Berücksichtigung militärischer Zwecke. Bis 1855 betrug das Streckennetz 7.500 km. 1865 bereits 14.000 km und 1875 standen fast 30.000 km Eisenbahnstrecke zur Verfügung. Im Jahre 1880 wurden die Strecken verstaatlicht. Die militärische Führung sah die Vorteile der Eisenbahnnutzung in dem Überraschungseffekt durch die schnelle Konzentration erster Einheiten, durch ein plötzliches Auftauchen und einen variablen Einsatz von Reserven. Ein weiterer Vorteil war, dass die Truppen ausgeruht an die Front kamen. Die Eisenbahn wurde spätestens im 1. Weltkrieg ein wichtiges Element bei der "Industrialisierung" des Krieges. Erst der massenweise Transport von Waffen, Munition und Soldaten ermöglichte die verheerenden Materialschlachten und verlängerte die Kriegsdauer. Im 2. Weltkrieg war die Eisenbahn nicht nur wichtigstes Transportmittel für die militärische Logistik. Unzählige Deportationszüge brachten Millionen vom Nazi-Regime Menschen in die Vernichtungslager.
Die Spielzeugindustrie, die ihre Modelle stets dem Zeitgeist anpasste, hatte sowohl im Kaiserreich als auch in der Nazizeit mit Kriegsspielzeug große Erfolge und stimmte die Jugend spielend auf das Kriegshandwerk ein. Vor und im 1. Weltkrieg waren, weil "Deutschlands Zukunft auf dem Wasser lag", besonders Torpedo- und Kanonenboote beliebt. Die Kriegsschiffe konnten sogar bis zu 15 Kanonen abfeuern. Die Kanonen auf den Eisenbahnwagen, die in Deutschland und auch im Märklin -Katalog von 1937/1938 in Frankreich angeboten wurden, waren vergleichsweise harmlos, aber auch mit ihnen wurde das Spiel "Krieg" auf dem Gabentisch oder unter dem Weihnachtsbaum gelegt.

Beginn bis 30er

Als die erste deutsche Eisenbahn im Dezember 1835 von Nürnberg nach Fürth fuhr, entstanden kurz danach die ersten Spielzeugeisenbahnen. Die erste Spielzeugvariante war dann auch dem "Adler" nachempfunden. Im März 1836 erschien dieses Inserat in der Nürnberger "Allgemeinen Polytechnischen Zeitung": "Dampfwagen der Nürnberg-Fürther Eisenbahn, mit Kohlenwagen und Personenwagen, durch Uhrwerk bewegbar, von lackiertem Blech 9 fl.; desgleichen, größer 12 fl.; desgleichen noch größer, von Holz und Pappe, ohne Personenwagen 13 fl.". Diese Annonce gilt als das erste bekannte Zeugnis einer Spielzeugeisenbahn. Diese exakt funktionsgerechten Nachbildungen zur Demonstration in Lehranstalten und für technisch interessierte, reiche Bürgerfamilien waren alles andere als Spielzeug, sondern handgearbeitete, komplizierte technische Wunderwerke. Sie zeigten in erster Linie Aufbau und Funktionsweise von Dampfmaschinen, mit der der uralte Menschheitstraum von Kraft und Bewegung realisiert war. In Kinderhände gelangten meist einfache, flache Standmodelle aus Zinn und Blei. Sie waren im Gegensatz zu den Dampfmodellen reine Spielzeugzüge mit phantasievollen Ausführungen, die bei weitem nicht der Realität entsprachen. Anfangs wurden ähnlich den damals beliebten Zinnsoldaten zweidimensionale Lokomotiven und Waggons angeboten. Aufwändiger waren dreidimensionale "Tisch- und Bodenläufer", die, noch ohne Schienen, an einer Schnur gezogen werden mussten. Daneben gab es Modelle, die entweder durch Federwerk, ein Schwungradantrieb, ein Uhrwerk angetrieben wurden oder wie ihre großen Vorbilder mit Dampf. Diese wurden liebevoll Tröpfler genannt, weil sie eine Tropfenspur hinter sich her zogen und boten durch ihre eigenständige Bewegung natürlich ungleich mehr Spielspaß. Schienensystem mit Weichen, Kreuzungen und Bogenstücken war damals noch unbekannt.

Hersteller vom Beginn bis zu den 30er

Wichtige Hersteller die bis zu den 1930er Jahren ihre Gründung fanden.

Noch, Wiking, Hornby, Kibri, Auhagen, Fleischmann, Märklin

Mehr zur Geschichte der Modellbahn

Quellen

  • modellbahn-links.de
  • wikipedia
  • {mosbanner}

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